Pfingsten in Peenemünde
Gold Wing fahren bedeutet für mich nicht nur von Treffen zu Treffen zu fahren, sondern
das wichtigste ist für mich die Fahrten zwischendurch. So beschäftigte mich seit
2 Jahren der Gedanke mal nach Peenemünde zu fahren und mir das russische U-Boot
und die Militär - historische Ausstellung anzuschauen.
Nach dem sich noch einige Interessenten gefunden hatten, wurde die ganze Sache in
Angriff genommen. Hardy hatte Verbindungen nach Zinnowitz und kümmerte sich um
die Übernachtung. Das war gar nicht so einfach für über 20 Personen eine
Möglichkeit zu finden. Der Termin Pfingsten rückte immer näher und es
stellte sich heraus das wir mit insgesamt 13 Maschinen nach Peenemünde fahren
werden. Da einige am Samstag noch arbeiten mußten fuhren, wir mit zwei Trupps.
Nach dem Motto "der Weg ist das Ziel" fuhr die erste Truppe nur über Landstraßen
in Richtung Ostsee. Das dauerte zwar etwas länger , aber wir waren ja nicht auf
der Flucht. In Pennemünde angekommen wurde das Quartier bezogen, und auf die
Nachzügler gewartet, die auch recht bald eintrafen. Danach ging es zum Hafen wo
ein Schiff für uns bereit lag, welches mit uns eine kleine Rundfahrt durchführte.
Natürlich gab es auch einen Begrüßungsschluck auf dem Schiff, und
der Kapitän erläuterte auch die Gegend und die Geschichte welche ziemlich
weit zurück reicht. Das war schon mal ein guter Einstand für den nächsten
Tag.
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann zum Hafen wo es jedem
freigestellt war was er sich anschaut. Es standen zur Auswahl: das U-Boot U 461,
die Militär - historische Ausstellung und eine Rundfahrt mit Führung auf
dem Flugplatz, wo man die Reste der alten Testanlagen besichtigen konnte.
Am Nachmittag fuhren wir nach Zinnowitz, denn wenn wir schon mal an der Ostsee sind,
wollten wir auch mal dort baden.
Abends wurde dann gegrillt, und eine "Dankeschöntour" nach Zinnowitz
unternommen um uns bei der Familie Johannes & Ursula Petrich zu bedanken die uns die
Unterkunft besorgt hat.
Am Montag ging es nach dem Frühstück in Richtung Heimat.
Das Fazit der Tour lautet: Es hat Spaß gemacht und man kann solche
Wochenendfahrt
mal wieder unternehmen.
Wer sich über das U-Boot informieren will kann dies im Internet unter
www.U-461.de tun, das gleiche gilt auch für Peenemünde unter
www.peenemuende.de .
Atze
