Ein Arbeitseinsatz in Jessern
Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus.
So auch unser gemeinsames Treffen im Juni in Jessern.
Um unsere Kasse etwas zu schonen wurde zum Arbeitseinsatz gerufen.
Ab 9:00 Uhr stand das Putzgeschwader mit 16 Mann bewaffnet mit Harken und
Laubbesen bereit. Auch Gerald und Harald waren schon da.
Wir starteten mit Lust und Laune bei schönstem Sonnenschein. Was anfangs noch
recht locker von der Hand ging wurde immer schwerer beim Anblick der der Größe
der Fläche, die noch zu beharken war.
Nach einer kleinen Frühstückspause ging es in die zweite Runde. Inzwischen war
das Geschwader auf 26 Mann gewachsen. Bis zum Mittag war die Fläche weitgehend
beräumt. Endlich fertig dachten wir da und konnten eine Pause kaum erwarten. Die
ersten Anzeichen von Schwäche, wie Blasen an den Händen und leichter Muskelkater
wurden sichtbar und fühlbar.
Der Wirt, dem hiermit auch Dank gesagt sein soll, wusste wie wir für die 3.
Runde neu motiviert werden konnten - er spendierte Bratwurst, Steak, Bier und
Limonade.
Nach dieser Stärkung ging es dann in die letzte Phase. Alles Laubhaufen mussten
nun verladen werden. Als dann Günter noch mit seinem Transport kam, ging alles
viel schneller und wir arbeiteten fast wie im Akkord.
Allen Beteiligten ein großes Dankeschön, nach so einem langen Winterdasein, war
dieser Arbeitseinsatz an Sonne und frischer Luft eine echte Herausforderung und
alle haben sie mit Bravur gemeistert - auch wenn die Hände bei einigen ganz
schön brannten.
Um 15:00 Uhr führten wir dann unseren thematischen Stammtisch durch. Wir waren
zwar etwas angemüdet, lauschten aber trotzdem den Ausführungen des
Rettungssanitäters Uwe. Wir erfuhren Wichtiges uns Interessantes über die 1.
Hilfe am Unfallort, wie man einen Sturzhelm und wann abnimmt, dass man auch
unbenutztes Toilettenpapier zum Blutstillen nehmen kann und dass Atze keinen
Verbandskasten in seiner Wing hat.
Abschließend kann gesagt werden - es war ein arbeitsreicher, spaßiger und
interessanter Samstag der sicherlich mit dazu beigetragen hat, dass wir wieder
ein Stück zusammengewachsen sind.
Elke
Ein Dankeschön noch an Gerald und Steffen für die Bilder, die im Anschluß folgen.